Die Kunst des Liebens
Alltagslust. Ganz entspannt zum guten Sex

Jeder möchte es, kaum jemand weiß, wie es geht, und nur hinter hervorgehaltener Hand wird darüber gesprochen: vom guten, lustvollen Sex. Nach dem Erfolg ihres Buches „Liebeslust“ gibt die Sexologin Veronika Schmidt einen Leitfaden für die Praxis im Alltag und beantwortet in gewohnt erfrischender und unverkrampfter Weise die entscheidenden Fragen: Was ist guter Sex? Was hindert guten Sex und was fördert ihn? Und wie klappt das im normalen Leben? Mit echten Beispielen aus der Beratungspraxis gibt die Autorin Einblicke in die Schwierigkeiten, mit denen Ehen zu kämpfen haben und sie gibt Tipps und Hilfen, wie aus dem Liebesfrust die Liebeslust werden kann.

Die Fragen, die Veronika Schmidt in den Jahren nach Erscheinen von Liebeslust am häufigsten gestellt wurden, kann man in drei Kategorien zusammenfassen:

•    »Wie komme ich mit meiner Partnerin/meinem Partner über unser Sexleben ins Gespräch und wie wenden wir das alles in unserem Alltagsleben an?«
•    »Kann ich dich mal was fragen, ganz konkret?«
•    »Wie ordne ich das Thema Sexualität in den Kontext meiner christlichen Lebenswelt ein?«

Diesen vertiefenden Fragen aus dem Liebesalltag geht Veronika Schmidt in ihrem neuen Buch „Alltagslust“ nach. Sie will mit diesem Buch auch weiter aufklären Menschen helfen, als Paar und alleine ihre sexuelle Identität zu entdecken und zu entfalten.

Das Begehren lernen

Wer wünscht sich das nicht – eine Beziehung, die nicht nur auf Freundschaft beruht, sondern auch sexuell erfüllend ist? Aber wie sieht es in unseren christlichen Ehebetten aus? Kennen wir unseren eigenen Körper und den unseres Partners bzw. unserer Partnerin? Trauen wir uns, über unsere Befürchtungen, Wünsche und Fantasien zu sprechen – und einander Lust zu bereiten?

Veronika Schmidt sagt, dass Sex vor allem für Christen ein ganz wichtiges Thema ist, das dringend enttabuisiert werden muss. Und so hat sie „Liebeslust. Unverschämt und echt genießen“ und "Alltagslust. Ganz entspannt zum guten Sex" geschrieben.

 

Es ist gut, wenn er stattfindet, der Sex, und er muss dabei gar nicht perfekt sein. Für das Überleben von langen Beziehungen ist Sex wichtig. Sex verbindet und schafft Nähe. Erst der Sex macht das Paar zu einem Paar. Alles andere kann man auch mit Freunden haben, sagt die Sexberaterin Caroline Fux. Sex passiert nicht einfach, wir müssen etwas dafür tun. Unsere Vorstellungen davon, wie Sex sein sollte, sind manchmal völlig überzogen. In der Lust gibt es Schwankungen. Sex ist manchmal nur durchschnittlich – und das ist auch in Ordnung. Hohe Erwartungen schaden der schönsten Nebensache der Welt und zerstören den Zauber.

(Aus Kapitel 1, „Liebeslust“

Jetzt Reinschauen!

Liebeslust ist ein außergewöhnliches Buch, dass kein Blatt vor den Mund nimmt beim Thema Sex und Lust. Darum geht es:

  • das Entdecken des eigenen Körpers, um zu wissen, was Lust bereitet;
  • die Frage, wie sexuelle Erregung geschieht und Sex funktioniert;
  • wie man lernt, ein guter Liebhaber / eine gute Liebhaberin zu sein;
  • die Wurzeln der Lust: was die Bibel über Erotik zu sagen hat;
  • die Grundlage von gutem Sex: eine liebevolle Beziehung;
  • was die Liebe zerstört: ein Exkurs über Pornografie und Fremdgehen;
  • wie wir als Eltern und als Gemeinden über Sex reden (können)

Die Autorin schlägt außerdem Übungen vor, mit denen man seine Muskeln trainieren kann, um größere Lust zu empfinden.

Manche Menschen denken, weil das Buch Bilder hat, sei es per se pornografisch. Die Bilder sind aber nicht pornografisch. Sie bilden schöne Nacktheit ab.

(Veronika Schmidt, Autorin)

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Bilder aus dem Hohenlied der Liebe
Das „Lied der Lieder“ hat uns dazu inspiriert, echte Ehe- und Glaubenspaare in diesem Buch abzubilden. Bilder von Nacktheit, welche würdevoll, respektvoll, gewaltlos, schön, erotisch und animierend sind. Bilder, die eine Sexualität abbilden und beschreiben, wie sie uns das Hohelied im Geiste ausmalt. Diese Paare haben sich freiwillig und allein nur für dieses Buch fotografieren lassen. Sie und die mit ihnen befreundeten Fotografinnen wollen damit das Anliegen dieses Buches mitunterstützen, Sexualität liebevoll, zärtlich, leidenschaftlich, in aller Unbefangenheit und Freiheit widerzuspiegeln. So, wie Gott Sexualität für uns erdacht hat. Sie zeigen Nacktheit in aller Natürlichkeit, als Gegenpol zu einer unrealistischen, überzogenen, verzerrten sexuellen Bilderflut, wie sie uns in den Medien begegnet. (Aus dem Vorwort)

Fragen an die Autorin

Frau Schmidt, sollen wir mit unseren Kindern über das Thema Sex reden?

Absolut ja! Wenn wir nicht mit ihnen über Sexualität reden, dann machen wir das zu einem Tabuthema. Und alles, was wir nicht benennen, wird einen negativen Beigeschmack für unsere Kinder bekommen. Denn sie müssen sich ja fragen, warum da etwas ist, was keinen Namen hat.

Es ist z. B. schon wichtig, die Geschlechtsteile zu benennen. Sie nicht auszusparen, sondern unseren Kindern dadurch auch zu vermitteln: So, wie du als Junge mit einem Penis, als Mädchen mit einer Vulva gemacht bist, ist das gut!

Um Sexualität positiv zu vermitteln, ist auch unser eigenes Körpergefühl sehr wichtig. Denn beim Thema Sexualität drücken wir ganz viel non-verbal aus. Wenn sich Eltern vor den Kindern küssen, umarmen, auch mal am Po berühren, zeigt das: Das ist gut und schön und wichtig.

Muss man aber nicht befürchten, dass Teenager zu sexuellen Handlungen angeregt werden, wenn wir über Sex reden?

Die Statistiken zeigen: Je mehr Jugendliche über Sex wissen, desto weniger Sex haben sie. Je mehr man weiß, desto besser kann man eine Entscheidung treffen. Wenn unsere Kinder wissen, wie Sexualität funktioniert, was eine tiefe Liebesbeziehung ausmacht und was es bedeutet, Verantwortung auch im körperlichen Bereich zu übernehmen, können sie viel besser einschätzen, wann sie wirklich dafür bereit sind – und wann nicht.

19,95 €

30 Jahre Erfahrung

Die Diplom-Sozialpädadgogin Veronika Schmidt arbeitet seit über 30 Jahren mit Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern, und seit 15 Jahren als systemische Beraterin. Da aber jede Beratung unweigerlich auch mit dem Thema Sexualität zu tun hat, hat sie zusätzlich eine Ausbildung als Sexualberaterin gemacht – und darin ihre Berufung gefunden. Mit ihrer Familie lebt sie in der Schweiz.

Wer mehr über Veronika Schmidt wissen möchte, kann ihre Webseite familienwerkstatt.ch besuchen.

Das Blog der Fragen

  • Warum befriedigen sich eigentlich so viele verheiratete Menschen selber?

  • Warum schaue ich mir Pornos an, obwohl ich merke, dass es meiner Beziehung nicht gut tut?

  • Was tun, wenn unser Sex langweilig ist?!?

  • Dürfen Singles ein Sexleben haben?

  • Was kann ich tun, wenn meine religiöse Prägung meiner Sexualität im Weg steht?

Diese und viele weitere Fragen haben Leserinnen und Leser Veronika Schmidt in ihrem Blog gestellt. Und sie gibt Antworten: klar, konstruktiv, kreativ und manchmal überraschend.

>> Hier finden Sie den Blog liebesbegehren.ch.

Deine Quelle sei gesegnet, erfreue dich an der Frau deiner Jugend!

(Sprüche 5,18)

Das Buch „Liebeslust“ forscht auch danach, was die Bibel über unser Sexualleben sagt. Hier einige Aussagen:

Die Ehefrau gibt ihrem Mann das Recht über ihren Körper, und ebenso gibt der Ehemann seiner Frau das Recht über seinen Körper. 1. Kor. 7,4

Das „Verfügen“ [Recht], von dem Paulus spricht, ist ganz klar etwas Gegenseitiges. Keiner der beiden Partner hat allein das Sagen, ob Sex stattfindet oder nicht, auch die Frauen nicht. Es ist ein genialer Schachzug, dass Paulus die „Hoheit“, die Vollmacht über den Körper dem jeweils anderen zuspricht. Wir können es mit einer “Bankvollmacht” vergleichen. Beide haben gleichberechtigt Zugriff darauf und müssen sich gegenseitig vertrauen, dass der andere diese Vollmacht nicht missbraucht. Dem entspricht es, wenn wir als Partner dem anderen nicht befehlen, sondern unsere Wünsche äußern: „Ich hätte dich gerne. Ich wünsche mir, dass wir zusammen Sex haben. Wann und wo können wir uns dazu verabreden?“ („Liebeslust“, S. 90)

Ich danke dir, dass du mich so herrlich und ausgezeichnet gemacht hast! Ps 139,14

Was hat ein gutes Selbstgefühl, das Bewohnen meines Körpers nun mit Sexualität zu tun? Zur Einheit von Körper, Seele und Geist gehört Sexualität unbedingt dazu – wir sind durch und durch sexuelle Wesen. Ein gutes Selbstgefühl bedingt daher, sich selbst und seinen Körper anzunehmen und damit auch seine Geschlechtlichkeit und die dazugehörigen Triebe. Das bewirkt eine gesunde Identität als Frau oder Mann. Wenn wir uns im Körper nicht wohlfühlen oder kein Bewusstsein für die sexuellen Aspekte von Weiblichkeit und Männlichkeit haben, fühlen wir uns nicht frei im Sex. („Liebeslust“, S. 110)

Adam1 schlief mit seiner Frau Eva und sie wurde schwanger. 1. Mose 4,1

Für „Miteinander-Schlafen“ steht in der Bibel das hebräische Wort für „Erkennen“. Es meint das „fleischliche Erkennen“, die sexuelle Intimität, den Geschlechtsverkehr, aber nicht nur. Es bedeutet auch, dass beide Partner in der Begegnung ihr gesamtes Menschsein einbringen, dass sie fühlen und empfinden, was sie als Mann und Frau unterscheidet und was sie miteinander verbindet. Es ist insofern ein ganz umfassendes Erkennen des anderen und der Beziehung, die beide haben. Dieses Erkennen ist ein Abbild der Nähe und Intimität, die Gott mit uns haben will. („Liebeslust“, S. 92/93)

Nun gibt es nicht mehr Juden oder Nichtjuden15, Sklaven oder Freie, Männer oder Frauen. Denn ihr seid alle gleich - ihr seid eins in Jesus Christus. Gal. 3,28

Mann und Männin tun sich oft schwer, ein Dreamteam zu sein. Dieses Thema beschäftigt mich sehr. Jesus und Paulus haben uns in ihren Anweisungen und Empfehlungen alle Voraussetzungen aufgezeigt, um dieses Dreamteam zu sein. Aber wir haben es nicht verstanden. Allzu oft wurde die Rede von Über- und Unterordnung missverstanden und lastet in den Köpfen von Männern wie Frauen schwer über den christlichen Ehen. („Liebeslust“, S. 100)

So schuf Gott die Menschen nach seinem Bild, nach dem Bild Gottes schuf er sie, als Mann und Frau schuf er sie. 1. Mose 1, 27

Bevor die Frau aus Adam genommen wurde, war er ein Mensch (hebr. adam = Mensch). Er wurde Mann, als die Männin aus ihm herausgetrennt war. Durch diese Trennung wurde der Mensch zu zwei unterschiedlichen und gleichzeitig gleichwerten Gegenüber. Seitdem ist jeder Mensch im Grunde ein „geteilter Mensch“. Der Mann entbehrt den weiblichen Teil und die Frau den männlichen Teil. Ein Mann, der seine weibliche „Ergänzung“ ignoriert, wird oft unvollkommene Entscheidungen treffen. Wenn eine Frau ihren Mann nicht einbezieht, sind ihre Entscheidungen ebenso häufig fehlerhaft. Erst in der gegenseitigen Ergänzung sind beide wieder das vollständige „Dreamteam“. („Liebeslust“, S. 97)

Ein Mann soll seine Frau so lieben wie sich selbst. Und die Frau soll ihren Mann achten. Epheser 5,33

Da hat Paulus meiner Meinung nach etwas ganz Wichtiges erkannt. Mann und Frau haben unterschiedliche Defizite, die ihr Handeln negativ bestimmen. Der Mann muss lieben lernen und die Frau achten lernen, und zwar jeweils sich selbst und den anderen. Männer haben oft Schwierigkeiten damit, sich selbst zu lieben, sich einfach gern zu haben, ohne Leistung zu erbringen. [...] Frauen dagegen haben häufig ein Problem mit der Ehre. Damit, sich selbst zu achten und wertzuschätzen, zu glauben, dass sie der Liebe von Gott oder ihrem Mann würdig genug sind. („Liebeslust“, S. 104)

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