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Das Schwert der Wahrheit (Buch - Gebunden)

4.5 Sterne

Das Schwert der Wahrheit (Buch - Gebunden)

4.5 Sterne

England im 16. Jahrhundert. Myles, unehelicher Sohn einer Magd, lernt seinen adligen Vater kennen. Er findet sich in einer komplett anderen Welt wieder. Bei Auseinandersetzungen um William Tyndale, der die Bibel ins Englische übersetzt, muss er sich zwischen der Liebe und dem Glauben entscheiden. Der erste Band der Wakefield-Saga!

  • Artikel-Nr.: 395929000
  • Verlag: SCM Hänssler
  • Originaltitel: The Sword of Truth
  • Reihe: Wakefield Saga
Auch erhältlich als:
Buch - Gebunden (diesen Artikel sehen Sie sich gerade an)
395.929
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  • Artikel-Nr.: 395929000
  • Verlag: SCM Hänssler
  • Originaltitel: The Sword of Truth
  • Reihe: Wakefield Saga
Auch erhältlich als:
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Artikelinformationen

Artikelbeschreibung

Der erste Band der Wakefield-Saga! England im 16. Jahrhundert. Durch tragische Umstände lernt Myles, unehelicher Sohn einer Magd, seinen adeligen Vater kennen: Sir Robert Wakefield. Plötzlich findet Myles sich im schillernden Hofleben voller verwirrender Liebesaffären und Machtkämpfe wieder. Als er in die Auseinandersetzungen um William Tyndale gerät, der die Bibel ins Englische übersetzt, muss er sich entscheiden zwischen der Frau, die er liebt, und dem Glauben, dem er seinen Lebenssinn verdankt.

 

Zusatzinformationen
  • Format: Buch - Gebunden
  • ISBN: 978-3-7751-5929-6
  • ISBN 10: 3775159290
  • Auflage: 1. Auflage, 16.05.2019
  • Seitenzahl: 464 S.
  • Maße: 13.5 x 21.5 x 3.8 cm
  • Gewicht: 715g

Extras

Leseprobe
Hochauflösendes Cover

Bewertungen

  • 5/5 Sterne

    Ein spannender historischer Roman

    von
    Eine einzigartige Verknüpfung zwischen dem England des 16. Jahrhunderts und dem persönlichen Schicksal eines unehelichen Jungen, der vom verachteten Knecht auf einen Schlag zum Adeligen wird. Durch diese überraschende "Beförderung" kommt er in Kontakt mit dem Königshof von Heinrich VIII., mit all seinen Intrigen und Machtkämpfen. Fast wäre er selber unter die Räder gekommen. Seine jahrelange Flucht überlebt nur durch Gottes unmittelbares Eingreifen.
    Es ist ein erschütterndes Buch, das die Spannung bis zuletzt aufrecht erhält. Manchmal musste ich beim Lesen eine Pause einlegen, um bei so viel Ungerechtigkeit wieder zur Ruhe zu kommen. Das absolutistische Regime von König Heinrich VIII. und seiner machtbesessenen nächsten Entourage war für mich zeitweise fast unerträglich. Da ist kein Gremium in Sicht, das einschreiten und für Gerechtigkeit sorgen würde. "Es braucht kaltblütige Männer wie Euch und mich, um sicherzustellen, dass die Leidenschaften unseres Herrschers ihn nicht ins Verderben reissen", sagte einer der Strippenzieher im Umfeld des Königs. "Wenn Heinrich etwas haben will, dann sorgen wir dafür, dass es getan wird." Die Menschen sind diesen Machthabern hilflos ausgeliefert. Wie sich das Netz um die bisher harmonische und beispielhafte Familie Wakefield immer enger zusammenzieht, ist meisterhaft beschrieben.
    Es ist auch ein Buch über William Tyndale, der durch seine Bibelübersetzung in die englische Umgangssprache für den machtbewussten Klerus zur echten Gefahr wurde. Wenn das gewöhnliche Volk Zugang zur Bibel erhält, bröckelt die Macht der selbstherrlichen Priester und Minister. Tyndale muss deshalb unbedingt beseitigt werden. Seine Flucht aufs europäische Festland nützt ihm nicht viel, denn die mächtige Hand der englischen Hierarchie kennt keine Landesgrenzen, die respektiert werden müssten. Unzählige Verfolger werden auf Tyndale angesetzt, bis er nach Jahren in Belgien aufgespürt und hingerichtet wird. Aber die nach England geschmuggelten Bibeln sind bereits im Umlauf und verändern das Bewusstsein des einfachen Mannes.
    Mitten in die dramatischen Auseinandersetzungen hat Gilbert Morris eine Liebesgeschichte verwoben. Myles, die Hauptperson des Buches, ist zwischen zwei attraktiven Frauen hin- und hergerissen: zwischen Isabella, der erfolgreichen Dame am Hof, und Hannah, dem einfachen Mädchen vom Land, das ihm schon in jungen Jahren das Lesen beigebracht hatte. Jahrelang schon hatte sie Myles verehrt und geliebt, ohne dass er es merkte. Es war Tyndale, der ihn auf die Wichtigkeit der inneren Übereinstimmung von Mann und Frau in einer Ehe aufmerksam machte und ihm die Augen für Hannah und ihren Glauben öffnete. Wie sich die beiden schlussendlich fanden, gehört für mich zu den Höhepunkten dieses Buches.
  • 5/5 Sterne

    Ein tiefer Glaube an Gott in schweren Zeiten

    von
    "Der Glaube ist nimmermehr stärker und herrlicher denn wenn die Trübsal und Anfechtung am größten sind." (Martin Luther)

    England 16. Jahrhundert:
    Durch tragische Umstände verliert der junge Myles seine Mutter, die Magd Margred Morgan. Doch noch mit dem Tode ringend soll er einen letzten Auftrag für sie erfüllen, bei dem er danach erfährt, wer sein Vater ist. Sir Robert Wakefield, der bis dahin nichts von seinem Sohn ahnte, freut sich unerwartet ein Nachkomme für sein Anwesen zubekommen. Ebenso Lady Jane Wakefield, sie nimmt Myles wie ein Sohn bei sich auf und lernt ihn alles, was er als Adeliger wissen muss, während Myles Vater in das Kämpfen und fechten beibringt. Zudem ist Lady Jane mit der Familie Kemp und dem Gelehrten William Tyndale befreundet, die Myles schon als Kind gekannt hat. Myles für den alles neu ist, kommt außerdem mit den Machenschaften des Hoflebens beim König in Berührung. Doch immer wieder treibt ihn eine Sehnsucht zu William Tyndale von dem er viel Wissen über die Bibel und den Glauben erfährt. Tyndale möchte die Bibelübersetzung ins Englische vorantreiben und muss deshalb vor Verfolgung fliehen. So kommt es, das sich Myles eines Tages entscheiden muss zwischen dem Glauben an Gott oder der Frau die er liebt.

    Meine Meinung:
    Das wunderschöne Bild mit den weiten, grünen Einblicken Englands und der Frau mit dem Kind, bei denen ich mir sofort Myles mit seiner Mutter vorstellen konnte gefällt mir sehr gut. Der Schreibstil ist flüssig, unterhaltsam und wurde von den Jahren 1513 – 1534 in mehrere Teile und Kapitel eingeteilt. Dabei geht es immer um verschiedene Schwerpunkte der einzelnen Epochen, den es umfasst großenteils die Reformation, die Familie Wakefield und die Machenschaften von König Heinrich VIII. und seinen Frauen. Gerade auch die geschichtlichen Erwähnung von König Heinrich und Anne Boleyn, die ich schon von Filmen kannte, fand ich interessant. Außerdem nimmt mich der Autor mit in die Intrigen um die Familie Wakefield, die vor allem im letzten Teil viel ertragen mussten. Dabei werden hier sehr gut die historischen Ereignisse und Begebenheiten beschrieben die zu dieser Zeit stattfanden und wüteten. Ob es Krankheiten wie Fleckfieber, Aussatz oder Hinrichtungen, Verfolgungen, Verbrennungen waren, alles zeichnet der Autor hier in einer lebendigen, bildhaften Sprache auf. Ich war dabei so gefesselt von den Ereignissen rund um den Königshof, aber besonders davon was ich über die Reformation bzw. den Bibelschmuggel nach England erfuhr, der unter lebensgefährlichen Bedingungen stattfand. Diese ca. 30 Jahre der Familie Wakefield waren für mich so spannend dargestellt, sodass ich das Buch kaum weglegen konnte und mich jetzt schon auf den nächsten Teil freue. Ebenso die Charaktere die außerordentlich gut recherchiert und dargestellt wurden. So konnte ich mir sehr gut König Heinrich VIII. mit all seinem Gefolge auf der Jagd, seinen Liebschaften und den ganzen Intrigen am Hof vorstellen. Beeindruckt hat mich gleich am Anfang der starke Glaube von Margred Morgan, den sie ein Stück weit an Myles weiter gibt. Ebenfalls hat mich die Herzlichkeit von Lady Jane und Sir Robert gefallen, wie sie ohne Vorbehalte sofort Myles als ihren Sohn aufgenommen haben. Gerade der starke Glaube an Gott von Lady Jane und Hannah Kemp haben mich schwer beeindruckt, besonders in diesen Zeiten war dies sicher nicht gerade einfach. Insbesondere hat mich der sympathische, mutige Myles ergriffen der schon als Kind sehr reif und wagemutig war. Oft habe ich mit ihm gehofft und gebangt, wenn er sich in Gefahr begab, was diese ganze Geschichte noch aufregender und spannender machte. Besonders da er durch Ralph Geddes einen starken Feind und Widersacher hatte, der ihm sein Erbe streitig machen wollte. Für mich war dies ein gelungener Auftakt der Wakefield Saga, bei der ich Lust auf den nächsten Band bekommen habe. Deshalb von mir eine Leseempfehlung und 5 von 5 Sterne.
  • 4/5 Sterne

    Auftakt der Familienreihe über Glaube, Reformation, Liebe und Macht

    von
    Die Wakefield Saga von Gilbert Morris ist eine Familienreihe über Glaube, Reformation, Liebe und Macht. Sie umfasst 7 Bände und ist eine Neuauflage der ursprünglich in den 90er Jahren erschienenen Bücher.

    Band 1, "Das Schwert der Wahrheit", spannt in vier Teilen 21 Jahre und erzählt die Geschichte des jungen Myles, der als unehelicher Sohn einer walisischen Magd, mit seiner Mutter nach England flieht. Dort lernt er durch tragische Umstände seinen leiblichen Vater, Sir Robert Wakefield, kennen. Als Erbe eines Lords wird Myles Teil des englischen Adels und findet sich so inmitten der Intrigen, Affären und Machtkämpfe am Hofe König Heinrichs VIII. wieder.

    Als Kind lernt Myles William Tyndale kennen, der die Bibel ins Englische übersetzt, damit „jeder Pflügerjunge eine Bibel haben kann“. Über die Jahre verbindet die beiden Männer eine tiefe Freundschaft. Als es in England gefährlich wird, sich dem christlichen Glauben zu bekennen, flieht Tyndale, um weiter an seiner Bibelübersetzung arbeiten zu können. Myles gerät zwischen die Fronten.

    Mit über 400 Seiten ist "Das Schwert der Wahrheit" was gemeinhin als „dicker Schinken“ bezeichnet wird. Dennoch fliegt man regelrecht durch die Seiten. Der Autor verknüpft die Geschichte um Myles gekonnt mit Gegebenheiten und Figuren aus dem England des 16. Jahrhunderts. Es fließen immer wieder historische Details in die Erzählung ein und am Ende des Buches findet sich ein geschichtlicher Überblick Englands unter dem Haus Tudor. Fans von historischen Romanen werden sicherlich Gefallen an dieser Reihe finden. Ich freue mich auf den zweiten Band, der im September erscheint, und bin schon ganz gespannt, wie es mit der Wakefield Familie weitergeht.
  • 2/5 Sterne

    guter Auftakt einer englischen historischen Romanreihe des 16. Jahrhunderts

    von
    Inhalt: Der erste Band der Wakefield-Saga! England im 16. Jahrhundert. Durch tragische Umstände lernt Myles, unehelicher Sohn einer Magd, seinen adeligen Vater kennen: Sir Robert Wakefield. Plötzlich findet Myles sich im schillernden Hofleben voller verwirrender Liebesaffären und Machtkämpfe wieder. Als er in die Auseinandersetzungen um William Tyndale gerät, der die Bibel ins Englische übersetzt, muss er sich entscheiden zwischen der Frau, die er liebt, und dem Glauben, dem er seinen Lebenssinn verdankt.

    Meine Meinung: Über 20 Jahre ist diese Reihe schon alt und wurde jetzt neu aufgelegt. Als ich zu lesen begann, war mir auch klar warum: der Schreibstil und die Handlung haben nichts an Aktualität verloren und sind dadurch für Fans von historischen Romanen mit christlicher Hintergrundgeschichte ein Muss.
    Myles steht hier im Vordergrund: zuerst als Kind mit seiner wundervollen Mutter, welche durch ihren tiefen Glauben besticht. Dann, wie er heranwächst und von seinem leiblichen Vater erfährt. Wir dürfen Myles begleiten, wenn sein Herz sich öffnet, er seine Zuneigung zu Gott und dem berühmten Bibelübersetzer Tyndale entdeckt und auch zu hübschen Damen… doch all diese für uns normal erscheinenden Freiheiten sind in der Zeit des 16. Jahrhunderts nicht ungefährlich… und Myles muss sich fragen: liebt er die Richtige(n) Dinge?!
    Wissenschaftlich fundiert sind historische Gegebenheiten eingeflochten und Myles Geschichte dreht sich auch rund um den berühmten König Henrich VIII. Dieses Hofleben wie es porträtiert wurde, fand meine Zustimmung und ich konnte mich sehr gut in diese Zeit hinein versetzen.

    Fazit: unaufgeregt aufgeregt erzählt der Autor Gilbert Morris die Geschichte rund um Myles und ich freue mich jetzt schon auf die Fortsetzung! Da ich noch Steigerungspotential in den nächsten Bänden sehe, gebe ich sehr gute 4 Sterne.
  • 5/5 Sterne

    Gelungener Auftakt einer zeitlosen Serie

    von
    Es ist ungewöhnlich, dass ein Verlag eine siebenbändige (!) Reihe neu auflegt, die bereits über 20 Jahre alt ist. Doch nach dem Lesen des 1. Bands der Wakefield-Saga bin ich sehr froh über diese Entscheidung.

    Zur Handlung (Klappentext): „England im 16. Jahrhundert. Durch tragische Umstände lernt Myles, unehelicher Sohn einer Magd, seinen adeligen Vater kennen: Sir Robert Wakefield. Plötzlich findet Myles sich im schillernden Hofleben voller verwirrender Liebesaffären und Machtkämpfe wieder. Als er in die Auseinandersetzungen um William Tyndale gerät, der die Bibel ins Englische übersetzt, muss er sich entscheiden zwischen der Frau, die er liebt, und dem Glauben, dem er seinen Lebenssinn verdankt.“

    „Das Schwert der Wahrheit“ hat mich immer wieder verblüfft mit unerwarteten Wendungen und dramatischen Entwicklungen. Ich habe außerdem (als ehemalige Anglistik-Studentin, wohlgemerkt!) so viel über die Tudor-Ära und Heinrich (Henry) den VIII. gelernt und verstanden wie nie zuvor. Die zentrale Rolle, die William Tyndale in der Handlung spielt, hat mich begeistert – im Verlauf der Geschichte wird sehr schön deutlich, worum es bei dem „Schwert der Wahrheit“ geht.

    Auch wenn die Geschichte sich zunächst eher langsam entwickelt, hat sie eine enorme Dichte und erinnerte mich stellenweise an Bücher wie „Der Medicus“. Wer gern historische Romane liest, wird „Das Schwert der Wahrheit“ lieben!
  • 5/5 Sterne

    Wakefield Saga 1

    von
    Wales 1513 n. Chr.:
    Nach einem Übergriff ihres damaligen Gutsherren, flieht die Magd Margred Morgan mit ihrem sechsjährigen Sohn Myles von Wales nach England. Dort findet sie Anstellung auf einem Gut. Doch als sie Jahre später am Fleckfieber erkrankt zwingen sie die Umstände und die Sorge um Myles, sich an Sir Robert Wakefield zu wenden. Als dieser erfährt, dass er in Myles einen unehelichen Sohn hat, nehmen er und seine Frau diesen bei sich auf.
    Myles lernt nicht nur wie man sich in adeligen Kreisen bewegt, sondern er lernt auch schnell das exzessive Leben bei Hofe kennen. Doch er und seine Familie haben auch Neider bei Hofe und diese sehen es überhaupt nicht gerne das die Familie Kontakte zu William Tyndale hat. Vor allem da der König und seine Getreuen es unterbinden wollen, dass Tyndale die Bibel ins Englische übersetzt. Myles steht eine schwierige Entscheidung bevor. Hält er zu seiner Familie und Tyndale, oder bleibt er seinen Freunden und seiner großen Liebe Isabella bei Hofe treu.

    Zitat:
    „Ein Mann und eine Frau müssen einander mehr als alles auf der Welt lieben, Gott ausgenommen. Sogar mehr als ihre Kinder.“ Myles sah von Neuem überrascht aus, und Tyndale fuhr ruhig fort: „Kinder gehen aus dem Haus, aber Mann und Frau bleiben zusammen, eins geworden durch die geheimnisvolle Alchemie des Geistes! Zwei Körper, eine einzige Seele.“

    Meine Meinung:
    Mit „Das Schwert der Wahrheit“ erschien nun im SCM Hänssler Verlag der erste Band der neu aufgelegten „Wakefield Saga“. Gilbert Morris schrieb das Original bereits 1994.
    Ich kannte die Wakefield Saga bisher nicht und muss wirklich sagen, da habe ich bisher doch wirklich etwas Großartiges verpasst. Ein Stück englische Geschichte eingebettet in einen wunderbaren historisch, christlichen Roman. Treffender könnte man da mit dem ersten Band gar nicht beginnen, als bei der Übersetzung der Bibel ins Englische. Die historischen Fakten sind erstklassig recherchiert und man merkt dem Autor wirklich die Liebe zum Detail in jedem einzigen Satz an. Für mich persönlich wurde dieses Buch zu keinem Moment langweilig. Selbst als ich ganz genau wusste, was mit den historischen Persönlichkeiten geschehen wird, nicht. Bei vielen Büchern liest man ja dann doch schon einmal ganz gerne schnell über solche Stellen hinweg, aber selbst da wusste der Autor mich absolut zu fesseln.
    Auch die Charaktere sind wunderbar authentisch. Einige von ihnen sind mir bereits so sehr ans Herz gewachsen, das ich sehr hoffe, sie in den Folgeromanen noch das ein oder andere Mal auftauchen werden. Auch der christliche Bezugspunkt ist in diesem Buch zwar stetig präsent, aber nicht so, dass es aufdringlich würde. Ich persönlich finde, dadurch kann selbst ein nicht gläubiger Leser sehr viel Gefallen an der Lektüre finden. Ich für meinen Teil kann diesen Auftakt zur Wakefield Saga nur jedem wärmstens empfehlen und freue mich bereits jetzt sehr auf den September, wenn der zweite Band „Zwischen Liebe und Hass“ erscheint.
  • 5/5 Sterne

    Die Wakefieldsaga ist nicht einfach irgendeine Familiengeschichte, sondern es ist eine tiefgründiger christlicher Roman, der mich überzeugt hat.

    von
    „Gott prüft auf zweierlei Weise: Durch Mühsal oder durch Wohlstand..."

    Inhaltsangabe:  Dies ist der erste Band der mehrteiligen Wakefield-Saga! Wir werden ins England  des 16. Jahrhunderts versetzt und lernen Myles kennen. Er ist der uneheliche Sohn einer Magd und weiß nichts über seinen Vater. Doch als die Mutter schwer erkrankt ändert sich das und Myles erfährt dass er adeliger Herkunft ist. Wie wird sich das auf sein weiteres Leben auswirken? Und wird er den Glauben seiner Mutter zu seinem Machen? Oder erliegt er der Macht des Geldes? 

    Über den Autoren:  Gilbert Morris (1929-2016) war Pastor, Englisch-Professor und Bestsellerautor. Mit seiner Frau und seinen drei Kindern lebte er in Alabama, USA.

    Cover und Buch: Auch mir gefällt das Cover sehr und ich finde es viel besser als das Cover der früheren Ausgabe. Das Buch erschien beim SCM Verlag, ist fest gebunden und hat 458 (spannende) Seiten. Sehr schön und hochwertig gemacht. Am Ende des Buches sind ein geschichtlicher Überblick, ein Stammbaum und eine Leseprobe für Band 2.

    Meine Meinung: Ich erwartete einfach einen netten Roman für zwischendurch und wurde echt überrascht. Bei mir war es so, dass das Buch meine Erwartungen übertroffen hat. Denn die Wakefieldsaga ist nicht einfach irgendeine Familiengeschichte, sondern es ist eine tiefgründiger christlicher Roman, der mich überzeugt hat. Von Beginn an fand ich den Schreibstil des Autoren sehr einnehmend, ich war sofort im Geschehen, es war alles bildlich da, ohne zu sehr auszuschmücken.

    Die Charaktere wurden überzeugend und differenziert gestaltet, mir gefielen besonders die Mutter von Myles, Lady Jane und Hanna. Überhaupt nicht mochte ich die oberflächliche und viel umschwärmte Isabella und Ralph Geddes.

    Dieses Buch beinhaltet auch ein wunderschöne Liebesgeschichte. Aber es ist auch ein sorgfältig recherchierter historischer Roman. Gut eingebaut finde ich die historischen Fakten und die Kultur, Sitten, Kleidung u.ä. der damaligen Zeit. Sehr praktisch ist in dieser Hinsicht auch die Zeittabelle im Anhang.
    Aber der Roman bietet noch mehr. Bibelleser werden beim Titel „Schwert der Wahrheit“ sicher sofort an Epheser 6,17 denken: „Und nehmt den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, nämlich das Wort Gottes.“

    Darum geht es nämlich auch im Buch, welch mächtige Kraft die Bibel beinhaltet und wie William Tyndale sich dafür einsetzt, dass auch einfache Leute die Bibel in ihrer Muttersprache lesen können. Das hat mich sehr interessiert. Das Buch hat für mich grade den richtigen Anteil an christlichen Inhalten, hier ist der Glaube mehr als eine Randnotiz und das ist gut so. Aber es ist auch nicht zu dick aufgetragen und damit unglaubwürdig oder frömmelnd. Der Protagonist erlebt den Glauben schon von Kindesbeinen an, durch den überzeugend gelebten Glauben seiner Mutter. Aber auch wenn er sich davon entfernt, lässt Gott ihn nicht allein. Wunderschön fand ich die Stelle wo Lady Jane den Glauben mit einem kostbaren Diamanten verglich und Myles Einsicht: „Jetzt weiß ich, wie es ist, wenn Gott im Herzen wohnt. Was auch an harten und schrecklichen Dingen außerhalb geschehen mag, es kann dich nicht zerstören.“ (S. 418)

    Wie ermutigend und wahr! Sicher werde ich noch oft über das Buch nachdenken und das Buch bekommt einen besonderen Platz in meiner Bibliothek.

    Natürlich kann ich Teil 2 kaum erwarten. Ich fand es aber sehr gut, dass das Buch nicht mit einem Cliffhanger abschloss. Das finde ich immer so schrecklich bei vielen Trilogien oder Reihen. Da wird die Handlung nicht beendet, sondern bei der spannendsten Stelle wird aufgehört und die Fortsetzung erscheint erst in einem oder anderthalb Jahren. Hier ist es anders. Es ist zwar so, dass man sich eine Fortsetzung wünscht, aber die Geschichte wäre auch so in sich abgeschlossen. Super!

    Fazit: Wer meine Rezension bis hierher gelesen hat, ist sicher nicht überrascht, dass ich diesem Buch die Höchstzahl von 5 Sternen gebe und es mit dem Prädikat „Besonders wertvoll!“ allen Freunden von historischen Romanen, sowie allen Lesern von christlicher Literatur empfehle.
  • 5/5 Sterne

    Ein grossartiges Buch

    von
    Wakefield-Saga, Band 1: England, frühes 16. Jh.
    Myles wächst als Sohn einer Magd auf. Als seine Mutter stirbt, erfährt er, wer sein bis dahin unbekannter Vater ist: Sir Robert Wakefield. Von einem Knecht wird er nun zu einem Erben, einem Höfling. Er arbeitet hart, um sich in diesem neuen Leben zurechtzufinden, und um den Erwartungen gerecht zu werden. William Tyndale, der frühere Hauslehrer der Walsh-Kinder, wird von Myles sehr verehrt. William hat ein grosses Ziel: er will die Bibel in ein einfaches Englisch übersetzen, so dass sie vom gemeinen Volk gelesen werden kann – eine sehr gefährliche Situation für die beiden Männer…

    Erster Eindruck: Das Cover gefällt mir sehr gut und es ist für mich auch sehr passend zu diesem historischen Roman. Generell wirkt das Hardcover auf mich sehr hochwertig.

    Das Buch spielt von 1513 – 1534, zu Zeiten Heinrichs VIII. Der Leser erlebt mit, wie Myles vom kleinen Jungen zum erwachsenen Mann wird. Er ist bei ihm, als er erfährt, wer sein Vater ist und er von seiner Mutter Margred Abschied nehmen muss. Oder wie er in seine neuen Aufgaben hineinwächst. Nicht jeder in Myles‘ Umgebung findet Gefallen am jungen Wakefield…
    Die Geschichte von William Tyndale war sehr interessant. Er verfolgt sein Ziel, die Heilige Schrift für jedermann verständlich zu präsentieren, obwohl die Gelehrten dagegen sind. William wird zu einem Verfolgten. Seine Aussage „Es liegt in der Natur des Salzes, dass es beisst, brennt und schmerzt. Und wenn die Wahrheit gepredigt wird, erregt sie Verfolgung“ hat mir gefallen. Er ist überzeugt, das einzig Richtige zu tun.
    Das (Liebes-)Leben von Heinrich VIII war sehr turbulent: Da die eine Frau ihm keinen männlichen Erben schenkt, sucht er sich eben eine neue Frau. Eine Scheidung ist nicht möglich, da dies der Katholizismus untersagt. Was nun? Zusätzlich zu den Informationen im Buch habe ich mich weiter im Internet zu den Themen „Ehen“ des Heinrich VIII und „anglikanische Kirche“ belesen – sehr aufschlussreich…

    „Nichts geschieht auf Erden, ohne dass zuvor etwas im Himmel geschieht.“ (S. 400)

    Es ist nicht einfach, etwas über dieses Buch zu schreiben, ohne zu viel darüber zu verraten. Mich haben sehr viele Dinge beeindruckt, so z.B. dass Lady Jane und Hannah immer an ihrem Glauben festgehalten haben und sich auf die Liebe Gottes stützen konnten. Berührend war für mich zudem, die Liebe von Sir Robert und seiner Frau mitzuerleben. Oder wie sich der Glaube von Myles entwickelt hat.

    Fazit: ein großartiges Buch und ich freue mich auf die Fortsetzung.
  • 5/5 Sterne

    Spannende Liebesgeschichte zur Zeit König Heinrich VIII. mit gelungenem christlichem Hintergrund

    von
    Die Neuauflage des Buches „Das Schwert der Wahrheit“ aus der Wakefield Saga von Gilbert Morris führt den Leser/die Leserin nach England ins 16. Jahrhundert zur Zeit König Heinrich VIII.

    Der junge Myles muss mit seiner Mutter von Wales nach England fliehen. Seinen Vater hat er nie kennengelernt und auch seine Mutter schweigt sich hierüber aus, obwohl sie Myles über alles liebt. Gott hat ihr ein Herrenhaus am Fluss Severn gezeigt, dort werden sie Zuflucht finden. Jahre später offenbart sich das Geheimnis unter tragischen Umständen und Myles bekommt endlich die Chance seinen Vater, Sir Robert Wakefield, kennenzulernen. Doch wie wird Myles, der als Sohn einer Magd aufgewachsen ist, mit dem Leben als Adeliger und bei Hofe von König Heinrich VIII zurecht kommen? Er begegnet William Tyndale, der die Bibel ins Englische übersetzt, und infolge dieser Begegnung wird Myles vor eine folgenschwere Entscheidung gestellt…

    Die Neuauflage mit dem passend zur Geschichte gestalteten Cover ist im SCM Hänssler Verlag erschienen und ermutigt die ganze Saga zu lesen. Der Schreibstil des Autors liest sich ausgesprochen gut und die Geschichte ist spannend bis zur letzten Seite. Es fällt schwer bis zum zweiten Teil der Neuauflage zu warten. Die Geschichte selbst ist historisch hervorragend recherchiert, es gibt viele kleinere Hinweise zur Historie, die ich vorher so noch nicht gelesen habe und nun mit großem Interesse verfolgt habe. Sehr gelungen ist die Darstellung des christlichen Glaubens. Auf der einen Seite stehen die geschichtlich interessante Biographie von William Tyndale und seine Übersetzung der Bibel ins Englische. Phantastisch wie die historischen Tatsachen und Begebenheiten mit der Geschichte des Romans verflochten sind! Auf der anderen Seite hat mich fast noch mehr beeindruckt, wie der Glaube zum Beispiel der Mutter von Myles beschrieben wird. Vieles was sie zum Glauben, zum Vertrauen und zur Hoffnung gesagt hat, hat mich sehr berührt und zum Nachdenken gebracht. So manche Zeile von ihr werde ich noch im Gebet vertiefen. Insgesamt gesehen bin ich sehr glücklich mich für dieses Buch entschieden zu haben, das mich begeistert hat und das ich gerne weiterempfehle.
  • 4/5 Sterne

    Mittelalterroman mit Tiefgang und Charme

    von
    Ein interessantes und glaubwürdiges Porträt von der Epoche um Heinrich VIII. Glaube, Mut und Hoffnung sind die Eigenschaften, die die Protagonisten so liebenswert machen, dass man den Fortgang der Familie Wakefield gerne länger betrachten möchte.
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