Es gibt so viel, was man nicht muss (Buch - Gebunden)

Von der Einfachheit des Lebens, des Glaubens und der Liebe

5 Sterne

Wir leben im Überfluss. Diese Erfahrung macht auch Autor Tomas Sjödin aus Schweden. Er weiß aber auch um das, was uns belastet – Ansprüche, die wir oder andere uns auferlegen und die uns unter Druck setzen. Seine befreiende Botschaft: Es gibt so viel, was man nicht muss! Der größte Reichtum liegt nicht im Haben, sondern im Loslassen.

  • Artikel-Nr.: 226854000
  • Verlag: SCM R.Brockhaus
  • Originaltitel: Det är mycket man inte maste
  • Reihe: Ruhe und Achtsamkeit
Auch erhältlich als:
Buch - Gebunden (diesen Artikel sehen Sie sich gerade an)
16,99 €
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Artikelinformationen

Artikelbeschreibung

»Man muss nicht genügen. Es genügt, dass man da ist.«

Wir leben im Überfluss. Diese Erfahrung macht auch der schwedische Bestseller-Autor Tomas Sjödin („Warum Ruhe unsere Rettung ist“). Er weiß aber auch um das, was uns belastet – Ansprüche, die wir oder andere uns auferlegen und die uns unter Druck setzen. Seine befreiende Botschaft: Es gibt so viel, was man nicht muss! Der größte Reichtum liegt nicht im Haben, sondern im Loslassen.

Entdecken Sie in kurzen, erfrischenden Impulsen voller Weisheit und Tiefgang die Schönheit und Einfachheit des Lebens!


Tomas Sjödin, geboren 1959, ist ein schwedischer Schriftsteller und Pastor und in seiner Heimat durch viele Radio- und Fernsehsendungen bekannt. Seine Bücher und Kolumnen sind oft autobiografisch geprägt und geben tiefe Einblicke in sein Herz. Insbesondere der Tod seiner Söhne hat sein Leben geprägt. „Es gibt so viel, was man nicht muss“ ist das dritte Buch des Erfolgsautors, das in deutscher Sprache vorliegt.

 

Rezensionen
  • "Das Leben, das man führen möchte, ertrinkt in einem Leben, zu dem man sich gezwungen sieht." Tomas Sjödin mag pointierte Sätze und hat ein sicheres Gespür für Trendthemen: Weniger müssen, mehr wollen - Einfachheit wiederentdecken quer durch alle Lebensbereiche. Nur schreibt hier kein Möchtegern-Erfolgscoach oder Aussteiger: Tomas Sjödin hat sich als Autor einen Namen gemacht, weil er seine Lebensführung erstens gut reflektiert und zweitens die nötigen Schlüsse daraus zieht - also umsetzt. Das Ergebnis sind bemerkenswerte kluge Sätze, in aller Bescheidenheit vorgetragen. Wer mit dem Marker durchs Buch gleitet, wird sich fühlen wie in einer Zitatesammlung zum Thema Einfachheit. Ein Buch mit therapeutischem Sog, das sich von der Masse leichtfertig dahingetexteter Einfachheits-Literatur positiv abhebt.
    LEVIAN SCHEIDTHAUER | DRAN NEXT
Zusatzinformationen
  • Format: Buch - Gebunden
  • ISBN: 978-3-417-26854-6
  • ISBN 10: 3417268540
  • Auflage: 1. Auflage, 25.05.2018
  • Seitenzahl: 256 S.
  • Maße: 13.5 x 21.5 x 2 cm
  • Gewicht: 447g
  • Altersempfehlung: von 30 bis 60 Jahre

  • Mit Lesebändchen

Extras

Leseprobe
Hochauflösendes Cover

Bewertungen

  • 5/5 Sterne

    Ein paar Minuten Zeit für die Ewigkeit

    von
    …Haben wir die in unserem vollgepackten Alltag hin und wieder? Tomas Sjödin möchte die Aufmerksamkeit auf all das lenken, was uns alltäglich und selbstverständlich erscheint. Dabei geht es ihm nicht in erster Linie darum, etwas Neues zu sagen, sondern eine Sprache zu finden für das, was wir alle manchmal fühlen und denken, woran wir aber oft kaum einen Gedanken verschwenden. Ein spezielles Oberthema gibt es dabei nicht. Es geht um Dinge, die wir nicht müssen, die wir brauchen und lieben, an die wir glauben und an denen wir zweifeln.
    Diesen selbst gestellten Anspruch hat der Autor meines Erachtens wunderbar erfüllt. Mehr als einmal schien er mir direkt aus dem Herzen zu sprechen und hat es mir so leichtgemacht, das Buch mit großem Vergnügen zu lesen. Es stecken viele wertvolle Gedanken darin, die er in einer sehr sanften, aber klaren und eindringlichen Sprache so auf den Punkt bringt, dass die Sätze teilweise noch lange nachhallen. Beispielsweise bedauert er einen Wandel, den er beobachtet, wo unsere Gedanken sich verschieben: Weg von der Dankbarkeit für alles, was man erleben durfte, hin zu dem Bedauern über das, was man verpasst hat oder verpasst zu haben meint. Und auch andere, eher schädliche bzw. hinderliche Gedanken durchdringen unser tägliches Leben: Wir wollen genügen. Es gibt so viel zu tun. Da wird auch schnell mal schlecht über andere geredet, um selbst gut dazustehen. Aber Sjödins Botschaft ist ganz anders: Wir müssen nicht genügen. Hin und wieder sollten wir uns Zeit nehmen für ganz alltägliche Dinge, eben ein paar Minuten für die Ewigkeit. Und es gibt immer ein gutes Wort, das wir über einen anderen Menschen sagen können, und es lohnt sich, es zu sagen.
    Sehr sympathisch an dem Autor ist, dass er die Welt, in der wir leben, nicht leugnet und auch nicht schönredet - aber eben auch nicht schlechter macht, als sie ist, und alle materiellen Dinge verteufelt. Er predigt keinen Rückzug aus der Welt, sondern eher ein friedliches Zusammenleben, ohne wiederum der Welt zu viel Macht zu geben. In dem ganzen Buch steckt so viel Hoffnung und so viel Gefühl. Man spürt die Liebe, die auch mal versagt, den Schmerz über das Versagen und die Hoffnung, in all dem aufgefangen zu werden. Tomas Sjödin schreibt über Fehler, ohne Vorwürfe zu machen oder zu verurteilen. Er schreibt über einen Gott, der das genauso wenig tut. Der im Leid bei uns ist, und schweigt, weil es da nichts zu sagen gibt. Es ist ein Gott, der für ihn so glaubhaft ist, weil es der einzige Gott ist, der weint. Ein sehr schönes Bild.
    „Ich gehöre zu denen, die glauben, aber ich möchte auf keinen Fall zu denen gehören, die sich sicher sind“
    Das Buch ist sehr gut strukturiert, sodass man die relativ kurzen Kapitel leicht zwischendurch lesen kann. Es handelt sich dabei um 77 Texte, die aus verschiedenen Kolumnen des Autors stammen. Meistens werden kurze Geschichten oder Anekdoten erzählt, die als Gedankenanstoß dienen. Bemerkenswert ist, dass der Autor all diese Geschichten vor allem auf sich selbst bezieht und zugibt, dass auch er eventuell noch zu lernen hat. Wie auch ein anderes Buch von Tomas Sjödin, welches ich vor kurzem gelesen habe, so hat dieses mir sehr gut gefallen.
    Fazit: Die Lektüre von Tomas Sjödin macht etwas mit dem Leser, denke ich. Man lernt beim Lesen einen Menschen kennen, der alles, wovon er schreibt, selbst gefühlt oder durchgestanden hat und der somit weiß, wovon er schreibt. Das ist bei weitem nicht immer so deutlich zu spüren. Sjödins Texte sind ehrlich und heilsam, sie nehmen uns ernst und versuchen, uns einen Weg zu weisen.
    „Vielleicht hat alles, was aus Liebe geschieht, einen Wert, der bleibt…ganz sicher sogar“
    Es liegt eine tiefe Ehrfurcht vor dem Leben und jedem einzelnen Menschen, der es lebt, darin. Eine Haltung, vor der ich nur Respekt haben kann. Ich kann das Buch nur weiterempfehlen. Eine Lektüre, die im Alltag vielleicht ein paar Minuten Zeit für die Ewigkeit bedeuten kann.
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