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Schmiedeeisensommer (Buch - Gebunden)

4.5 Sterne

Schmiedeeisensommer (Buch - Gebunden)

4.5 Sterne

Nur durch ihre Heirat mit dem Investor Jakob Kemper kann Pauline von Velendorff den Gutshof ihrer Familie retten. Doch die entwickelnden Gefühle drohen zu ersticken. Dann taucht auch noch eine ehemalige Geliebte auf. Hat diese Ehe eine Zukunft? Kann aus Freundschaft Liebe werden?

  • Artikel-Nr.: 396028000
  • Verlag: SCM Hänssler
Auch erhältlich als:
Buch - Gebunden (diesen Artikel sehen Sie sich gerade an)
396.028
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Details

  • Artikel-Nr.: 396028000
  • Verlag: SCM Hänssler
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Artikelinformationen

Artikelbeschreibung

1860 in Westfalen: Nur durch ihre Heirat mit einem reichen Investor aus Düsseldorf kann Pauline von Velendorff den Gutshof ihrer Familie vor dem Ruin retten. Jakob Kemper, unehelicher Sohn eines Dienstmädchens, hat durch die Finanzierung zukunftsorientierter Projekte ein Vermögen verdient. Mit seiner jungen Ehefrau bezieht er ein Herrenhaus im märkischen Sauerland. Es kommt zu ersten vorsichtigen Annäherungen. Doch diese sich entwickelnden Gefühle drohen zu ersticken: Jakob steht Ninis Glauben skeptisch gegenüber. Nini sehnt sich derweilen nach einer von Gott gegebenen Berufung. Und dann taucht auch noch eine ehemalige Geliebte auf. Hat diese Ehe eine Zukunft? Wie kann aus Freundschaft Liebe werden?

 

Zusatzinformationen
  • Format: Buch - Gebunden
  • ISBN: 978-3-7751-6028-5
  • ISBN 10: 3775160280
  • Auflage: 1. Auflage, 02.07.2020
  • Seitenzahl: 320 S.
  • Maße: 13.5 x 21.5 x 2.6 cm
  • Gewicht: 519g

Extras

Hochauflösendes Cover
3.
Leseprobe

Bewertungen

  • 4/5 Sterne

    Gern empfohlen! 4 Sterne

    von
    Wer gern in eine andere Welt und Zeit abtaucht, ist mit diesem historischen Roman von Ursula Schröder gut bedient. Mit Akribie und Hingabe hat sie die Zeit um 1860 in Westfalen und Düsseldorf toll recherchiert und viele Fakten und Themen in ihrer Geschichte untergebracht. Da ich in dieser Gegend lebe, habe ich sie mit viel Interesse und Vergnügen verfolgt. Weil viele Informationen in den Dialogen der Protagonisten weitergegeben werden, habe ich das manchmal als etwas belehrend empfunden, aber letztendlich sind mir die Personen doch ans Herz gewachsen und ich war sehr gespannt, wie das junge Ehepaar mit seinem Aneinander-vorbei-Denken-und-Empfinden fertig wird. Der Sprachstil ist der Zeit angemessen würdig und fein, aber durchaus auch Ursula-Schröder-mäßig gewitzt und angenehm zu lesen.

  • 5/5 Sterne

    Wunderbare Unterhaltung mit Tiefgang!

    von
    Ich gebe es zu: Eigentlich lese ich nicht so gerne historische Romane. Und dieses habe ich auch nur angefangen, weil ich bisher alle anderen Bücher der Autorin sehr gerne gelesen habe. Ich kann mich gut mit ihren Hauptfiguren identifizieren, Frauen wie du und ich, die ihre Probleme, Schwächen und Stärken haben und im Alltag, den ich gut kenne, zurecht kommen. Das alles sehr amüsant und lebensnah, mit einer sehr guten Sprache geschrieben.
    Und jetzt ein Roman, der im neunzehnten Jahrhundert spielt, mit einer Hauptfigur, die mir erst mal sehr fremd war, weil wir so wenige Berührungspunkte haben.
    Aber, ich muss sagen, ich war nach 10 Seiten gefangen in der Geschichte und ich konnte mich schnell in die Hauptfigur Nini hineinversetzen. Eine Frau, die auf der Suche ist, nach dem richtigen Glauben, nach Bildung, den Möglichkeiten, die diese Zeit den Frauen ermöglicht. Und sie trifft auf Jakob, einen Mann, der, wie sich später herausstellt, all dieses an ihr sehr schätzt und sie unterstützt.
    Da ich selber aus dem Sauerland komme, habe ich ganz nebenbei viel gelernt über diese Gegend und die Geschichte der Hammerwerke, die die Landschaft hier bis heute prägen.
    In meiner Heimatstadt haben wir eine tolle Gemeinschaft innerhalb der unterschiedlichen Kirchen und Gemeinden. Deshalb haben mir in diesem Buch die Auseinandersetzung mit den verschiedenen theologischen Ansätzen sehr gut gefallen
    Das Buch hat mich wunderbar unterhalten, die Geschichte hat viele unterschiedliche Handlungsstränge, die toll zusammen geführt werden und wie immer ist die Sprache von Ursula Schröder und ihr Umgang damit einfach exzellent.
    Für mich ist das Buch perfekte Unterhaltung mit Tiefgang und bekommt von mir die volle Punktzahl!
    Ich schließe mich voll und ganz den anderen Bewertungen an. Das Buch braucht dringend eine Fortsetzung, um einige ungeklärte Fragen zu beantworten!
  • 4/5 Sterne

    Ein gut zu lesendes Buch für gemütliche Stunden

    von
    Dieser historische Roman überrascht mit einer Zeit und einem Ort, von denen selten zu lesen ist: Es spielt 1860 in Westfalen. Hinzu kommt, dass der Roman nicht mit einem Happy End vor der Hochzeit endet wie sonst fast immer. Nein, es geht um das Kennenlernen und die ersten Ehemonate eines völlig verschiedenen Paares: Sie, eine Adelige aus gutem Hause, in den für Frauen üblichen Fähigkeiten gut ausgebildet, nicht besonders hübsch, lässt sich auf eine Ehe mit einem reichen Bürgerlichen ein, der das elterliche Gut retten will. Er fördert als Privatbankier neue Erfindungen und Technologien und sie zeigt ein für die adlige Gesellschaft unübliches Interesse an Neuheiten. Sie versprechen sich Offenheit, aber das gelingt nicht immer. Interessant sind die vielen Gespräche, die sie führen, in denen sie versuchen Trennendes zu überbrücken, wobei aber keiner die Meinung des anderen annehmen muss. Trennend ist auch der Glaube der beiden. Er zeigt wenig Interesse daran, sie hingegen hat ein vertrauensvolles Verhältnis zu Gott. Die Autorin schildert die verschiedenen Glaubensüberzeugungen auch anderer Beteiligter, drängt dem Leser aber keine "richtige" Überzeugung auf.
    Es macht Spaß, dieses Buch zu lesen, denn gut geschilderte Gespräche, Informationen über die industrielle Entwicklung und das Leben im Sauerland und in Düsseldorf und nicht zuletzt der flüssig geschriebene, Längen vermeidende Text machen es zu einer lesenswerten Lektüre. Wer schon mehr von Ursula Schröder gelesen hat, wird darüber staunen, wie sie vom zeitgenössischen Vokabular und dem lockeren Umgangston ihrer Frauenromane umsteigen kann in die gestelzte Sprache der Adeligen und die Sprache der Unternehmer des 19. Jahrhunderts.
    Den Titel finde ich allerdings sehr sperrig und nichtssagend, er hat nur mit einem Nebenschauplatz zu tun. Am Ende bleibt noch manches offen. Hier könnte sich noch eine Fortsetzung anschließen.
  • 5/5 Sterne

    Absolut Lesenswert

    von
    Auf diesen Roman von Ursula Schröder hat mir sehr gefallen, so dass ich ihn schon mehr als einmal gelesen habe. Er spricht über die Ehe zweier Leute, die dadurch zustande kommt, dass der Gutshof der Velendorffs in finanzielle Schwierigkeiten gerät. Der Roman führt durch die erste Zeit des Kennenlernens und nach und nach schätzen sich die beiden. Zwei wichtige Aussagen macht die Autorin in Bezug auf das Zusammenleben nahestehender Menschen, nämlich, dass man offen über Herzensanliegen sprechen muss und zum anderen vorsichtig sein muss, wem man was anvertraut, damit man nicht in demütigende Situationen gerät.

    Ich denke allerdings, dass der Roman nach einer Fortsetzung schreit, denn für mich bleiben zu viele Fragen offen. Zum einen, wie es mit dem Starrsinn und der Arroganz des Gutsherrn und mit dem Gutshof weitergeht; zum anderen ob Ninis Freundin weiterhin in ihrer Situation verharren will oder einen Ausweg wählt und zum Schluss, ob Jakob und Nini tatsächlich auf Reisen gehen und sich die Neuheiten anschauen.
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