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Warum Eva keine Gleichstellungsbeauftragte brauchte (Buch - Gebunden)

Gottes Idee für Frauen und Männer

Warum Eva keine Gleichstellungsbeauftragte brauchte (Buch - Gebunden)

Gottes Idee für Frauen und Männer

5 Sterne

Zur Schöpfungsidee Gottes gehört die Gleichberechtigung von Frauen und Männern. Das zeigt sich nicht nur bei der Erschaffung von Adam und Eva, sondern auch im Leben von Jesus. Er behandelte Frauen und Männer gleich. Das war revolutionär und stieß auf heftigen Widerstand.

  • Artikel-Nr.: 225367000
  • Verlag: SCM R.Brockhaus
Auch erhältlich als:
Buch - Gebunden (diesen Artikel sehen Sie sich gerade an)
225.367
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Artikelinformationen

Artikelbeschreibung

War es Gottes Idee, dass Frauen sich den Männern unterordnen sollen? Die Bibel deutet auf anderes hin. Debora war die Chefin des Militäroberhaupts Barak. Zu zweit waren sie ein unschlagbares Team. Ester verhinderte zusammen mit ihrem Cousin in einer spektakulären Aktion die Ausrottung der Juden. Mose änderte auf Anordnung Gottes das Erbschaftsgesetz, nachdem fünf Schwestern öffentlich protestiert hatten, die sonst leer ausgegangen wären. Gott stellte sich auf die Seite der ersten Frauenrechtlerinnen.
Zur Schöpfungsidee Gottes gehört die Gleichberechtigung von Frauen und Männern. Das zeigt sich nicht nur bei der Erschaffung von Adam und Eva, sondern auch im Leben von Jesus. Er behandelte Frauen und Männer gleich. Das war revolutionär und stieß auf heftigen Widerstand. Und Paulus, dem Frauenfeindlichkeit vorgeworfen wird? Er setzte die Lehre von Jesus radikal um. Warum Paulus ein Verfechter der Gleichberechtigung war, das - und vieles mehr - erzählt dieser Streifzug durch die Bibel.

Annegret Braun, geb. 1962, promovierte Kulturwissenschaftlerin, lehrt Europäische Ethnologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München und arbeitet als Projektleiterin der Geschichtswerkstatt in Dachau. In ihren Büchern schreibt sie über Frauengeschichte, Emanzipation und Glück. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Töchtern bei München und engagiert sich im CVJM München.

 

Zusatzinformationen
  • Format: Buch - Gebunden
  • ISBN: 978-3-417-25367-2
  • ISBN 10: 3417253675
  • Auflage: 1. Auflage, 04.01.2019
  • Seitenzahl: 240 S.
  • Maße: 13.5 x 21.5 x 1.9 cm
  • Gewicht: 416g

Extras

Leseprobe
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Bewertungen

  • 5/5 Sterne

    „Viele heutige Interpretationen sind kirchlich begründet und nicht biblisch.“

    von
    "Gottes Idee für Frauen und Männer“ - das ist für Leute wie mich - von Herzen gerne gläubig und Theologin - ein herausforderndes Thema. Was man nicht so alles gehört, gelernt und erlebt hat! Ich war sehr gespannt, was Annegret Braun zu diesem Thema geschrieben hat. Ziemliche Anspannung und ja, auch etwas Unlust („Nicht schon wieder dieses Thema…“) mischten sich bei mir mit großer Neugierde.

    Ich begann also zaghaft zu lesen - und entwickelte mit jeder Seite mehr Freude an dem, was ich las.
    Annegret Braun ist keine Theologin, sondern promovierte Kulturwissenschaftlerin. Das tut dem Buch und dem Thema sehr, sehr gut. Aber Annegret Braun braucht sich theologisch nicht zu schämen; sie hat die wesentlichen Bibelstellen sauber herausgearbeitet - so praxisbezogen wie möglich, so ausführlich und tief wie nötig.
    Die Kulturwissenschaftlerin dringt an vielen Stellen sehr wohltuend durch: Braun versteht es, Bibeltexte innerhalb kultureller Rahmen zu erklären und mit manchem Mythos aufzuräumen. Dabei betont sie immer wieder, dass vieles (theologisch) umstritten ist (und wohl immer bleiben wird).

    Die erste Hälfte des Buches dreht sich ums biblische Alte Testament und die Mann-Frau-Beziehungen dort. Hier lernte ich am meisten - denn dies war noch nie irgendwo Thema, wo ich Predigten oder Bibellehre genossen habe. Von den Prophetinnen im Alten Testament hatte ich schon gehört, aber dass das Buch Hiob was zum Frau-Mann-Thema zu sagen hat, war mir neu.

    In den Abschnitten über das Neue Testament kommt thematisch nichts Überraschendes - wohl aber in den Erklärungen. „Jesus brachte eine radikale Wende. […] Auch in Bezug auf das Geschlechterverhältnis räumte er mit dem Patriarchat auf.“ Und dann dieser Satz, den meine - dieses Thema betreffend doch deutlich verwundete - Seele am meisten berührte: „Viele heutige Interpretationen sind kirchlich begründet und nicht biblisch.“ Ich fürchte, das stimmt. Braun seziert diese ganzen Bibelstellen, die heute noch in vielen Kirchen und Gemeinden herangezogen werden, um Frauen ruhig zu halten - und stellt allen Auslegern diesen Satz entgegen. Damit ist auch klar, wie Annegret Braun sich zu dem stellt, was theologisch und gemeindlich als „Die Frauenfrage“ bezeichnet wird.

    Dieses Buch wird wegen seiner theologischen Lehrmeinung nicht allen gefallen. Wobei - als Kulturwissenschaftlerin schreibt Annegret Braun ja eigentlich eh weniger theologisch. Sie bringt vielmehr einen umfassenderen Beitrag zu dieser strittigen Frage - theologisch, kulturwissenschaftlich, historisch, persönlich und aktuell - und das ist der Gewinn dieses Buches. Eine klare Leseempfehlung für alle, die in „der Frauenfrage“ weiterforschen wollen. Wer da keine Antworten sucht, sondern längst schon hat, ist hingegen eher fehl am Platz.
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